Rot-grüne Kulturpolitik in NRW - CDU: „Schlechter Start !“
Der rot-grünen Minderheitsregierung in NRW wird im Unterschied zur bisherigen CDU-geführten Landesregierung kein Kulturstaatssekretär an herausgehobener Position mehr angehören.„Jahrelang hat die SPD NRW sogar ein eigenes Ministerium für Kulturpolitik gefordert. Jetzt, wo sie selbst an der Landesregierung ist, gibt es weder das von ihr geforderte Ministerium noch einen Kulturstaatssekretär. Die Kultur in NRW verliert mit dieser Entscheidung nicht nur einen gewichtigen Ansprechpartner und Befürworter, der der bisherige Kulturstaatssekretär Große-Brockhoff anerkanntermaßen war. Die Kultur verliert damit ihre Wahrnehmbarkeit im Land. Stattdessen wird alles in einem Sammelsurium-Ministerium verstaut und dort herein gequetscht. Kultur droht damit, wie schon zu früheren rot-grünen Zeiten, zum fünften Rad am Wagen der Landespolitik und zum Steinbruch im Landeshaushalt zu werden", erklärt die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und das CDU-Kreisvorstandsmitglied Petra Seidemann-Matschulla (im Bild).
Petra Seidemann-Matschulla abschließend: „Der rot-grüne Koalitionsvertrag macht deutlich, dass der ständig geforderte Politikwechsel im Endergebnis zu Lasten der Kultur in NRW gehen wird. Es ist die große Frage, ob die überall gelobten und segensreichen Kulturinitiativen der bisherigen Landesregierung, wie z.B. das Projekt ‚Jedem Kind ein Musikinstrument' oder das Landesprogramm ‚Kultur und Schule', nicht dem Politikwechsel zum Opfer fallen."






