Blaualgen am Entenfang

"Die Stadtverwaltung muss aktiv werden!", fordert jetzt der stellv. Vorsitzende des Umweltausschusses und umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt, Bernd Dickmann (im Bild), angesichts der festgestellten Blaualgenpest und des in diesem Zusammenhang ausgesprochenen Badeverbotes im Entenfang.
Bernd Dickmann weist darauf hin, dass bereits andere Städte, wie z.B. Offenbach, durch Zuführung von nicht-toxischem Kaliumchlorid in Gewässer effektiv und erfolgreich die Blaualgen bekämpft hätten und damit ein jahrelang geltendes Badeverbot wieder aufheben konnten. Was anderswo gehe, müsse doch auch in Mülheim an der Ruhr möglich sein.
"Wenn die Verwaltung nichts tut, wird sie Recht haben mit ihrer Vermutung, dass auch in den kommenden Jahren nicht mit dem Aufheben des Badeverbots gerechnet werden kann. Das Aufstellen der Verbotsschilder verhindert keine Verbreitung der Blaualgen. Und je früher etwas unternommen wird, desto früher kann auch ein Badeverbot wieder aufgehoben werden", so Bernd Dickmann abschließend.






